Inhalt:
Pressebericht über FWG-Mitgliederversammlung
am 09.12.2011
Die Mitglieder der
FWG-Limburgerhof stärken ihrer Fraktion den Rücken – klares Votum für die
Einheitsgemeinde bei einer möglichen Fusion
In der Mitgliederversammlung am 9. Dezember informierten die Vorsitzende Monika
Page und der Fraktionsvorsitzende Hermann Brenner über die Entwicklung der
Fusionsgespräche und Gemeinderatsentscheidungen des zurückliegenden Jahres.
Besprochen wurden insbesondere die Beschlüsse der letzten Gemeinderatssitzung.
In einer Abstimmung sprachen sich die FWG-Mitglieder, ausgehend von einer
möglichen Fusion mit einer der Nachbargemeinden, einstimmig für eine die
Einheitsgemeinde aus.
Aus folgenden Gründen ist eine Einheits- einer Verbandsgemeinde vorzuziehen:
· Hoher
Verwaltungsaufwand einer Verbandsgemeinde (Verbandsgemeindeverwaltung plus 2
Ortsverwaltungen, drei Bürgermeister, drei Gemeinderäte, etc.)
· Die
hieraus resultierenden exorbitanten Verwaltungskosten
· Zusätzliche
Verbandsgemeindeumlage für die Ortsgemeinden
· „Nur“
ehrenamtliche Bürgermeister in den Ortsgemeinden – die Führung einer
Ortsgemeinde mit 11000 Einwohnern als ehrenamtlicher Ortsbürgermeister ist mit
einer normalen Berufstätigkeit unvereinbar!
Im Falle einer Fusion, spricht sich eine überwiegende Mehrheit der FWG zunächst
für einen Zusammenschluss mit Neuhofen aus. Ausschlaggebend für diese
Entscheidung ist die Zwangslage unseres Nachbarn Neuhofen durch die Vorgaben der
Landesregierung, verbunden mit einer zeitlichen Befristung der
Freiwilligkeitsphase. Gespräche mit anderen Gemeinden unterliegen nicht diesem
Zwang und können später durchgeführt werden.
In der Diskussion zu den aktuellen Entscheidungen erläuterte Hermann Brenner
nochmals den Unterschied zwischen dem Anfang Februar stattfindenden
Bürgerentscheid und der vom Gemeinderat mehrheitlich beschlossenen Umfrage.
Im Bürgerentscheid kann von den Bürgern in Limburgerhof lediglich die
Frage „Soll Mutterstadt an den laufenden Fusionsverhandlungen mit Neuhofen
teilnehmen?“ beantwortet werden. Mit anderen Worten gesagt – entscheiden die
Bürger darüber, ob Mutterstadt zusätzlich zu den bereits durchgeführten
Sondierungsgesprächen auch an konkreten Fusionsgesprächen als dritter Partner
teilnehmen darf. Eine verbindliche Entscheidung über eine Fusion wird hier nicht
getroffen.
In einer Umfrage durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut soll ein
realistisches Stimmungs-bild der Gemeinde zu allen möglichen Fusionsvarianten
gewonnen werden.
Im Hinblick auf das Durcheinander das die Landesregierung mit Aussagen und
widersprüchlichen Gesetzesinhalten, im ersten Landesgesetz zur Kommunal- und
Verwaltungsreform und in der Gemeindeordnung, zu möglichen Bürgerbeteiligungen
bei Gebietsänderungen angerichtet hat, ist diese Vorgehensweise der FWG
besonders wichtig. Weitere Bürgerentscheide können dann möglicherweise vermieden
werden.
Inhaltsverzeichnis
Position des Gemeinderates Limburgerhof
Verhandlungen mit Neuhofen zügig erfolgreich abschließen
Vorlage für
die Gemeinderatssitzung am 06.12.2011 – CDU- und FWG-Fraktion)
Das Land
Rheinland-Pfalz hat mit dem Gesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform neue
Mindestgrößen für die Gemeinden festgelegt. Die Nachbargemeinde Neuhofen liegt
mit weniger als 7.000 Einwohnern deutlich unter der Mindestgröße von 10.000
Einwohnern, Limburgerhof mit 10.900 Einwohnern nur knapp darüber. Aufgrund der
großen räumlichen Nähe und gemeinsamen kommunalen Einrichtungen haben daher
beide Gemeinden bereits vor einem Jahr beschlossen, Verhandlungen über einen
Zusammenschluss zu führen.
Die
bisherigen Verhandlungen sind sehr konstruktiv verlaufen und es besteht
grundsätzlich von beiden Seiten Bereitschaft zur Fusion. Neuhofen hat auch seine
Zustimmung dazu erklärt, dass der Verwaltungssitz der neuen Gebietskörperschaft
Limburgerhof sein soll. In Neuhofen soll ein Bürgerbüro eingerichtet werden.
Aufgrund der zeitlichen Vorgaben des Landes müssen die Verhandlungen im Frühjahr
2012 abgeschlossen werden. Landeszuwendungen bis zu 900.000 € und mögliche
weitere Projektförderungen können nur bei einem erfolgreichen Vertragsabschluss
bis Ende Februar 2012 erlangt werden.
Nachdem die
Verhandlungen zwischen Limburgerhof und Neuhofen bereits weit fortgeschritten
waren, hat die Gemeinde Mutterstadt den Antrag gestellt, als dritter Partner an
den Verhandlungen beteiligt zu werden. Vorher hatten bereits
Sondierungsgespräche stattgefunden, in denen Mutterstadt seine Verhandlungsziele
aber nicht benannt hat. Des Weiteren hat sich gezeigt, dass Verhandlungen in
einer Dreierkonstellation weit komplexer sein würden als die bisherigen zwischen
Limburgerhof und Neuhofen.
Die Mehrheit
des Gemeinderates Limburgerhof vertritt daher die Auffassung, dass es das
vorrangige Ziel sein muss, in der verbleibenden kurzen Zeit die Verhandlungen
mit Neuhofen erfolgreich abzuschließen.
Verhandlungen
über eine Hinzunahme von Mutterstadt können auch noch zu einem späteren
Zeitpunkt geführt werden.
Der
Gemeinderat in seiner Mehrheit empfiehlt daher, bei dem anstehenden
Bürgerentscheid mit NEIN zu stimmen.
Inhaltsverzeichnis
Gemeinderatssitzung in Limburgerhof am 06.12.2011
Ausführungen der FWG -Fraktion zum Haushaltsplan 2012
Hermann Brenner, FWG -Fraktionsvorsitzender (Es gilt das gesprochene Wort)
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Kern ,
geehrte Beigeordnete,
geehrte Verwaltung, meine Damen und Herren,
beim kürzlich verabschiedeten Nachtragshaushalt 2011 sprach ich von den höchsten
Steuereinnahmen die Limburgerhof je hatte – etwas über 15 Mio € in 2011. Diese
stolze Zahl werden wir voraussichtlich 2012 nicht mehr ganz erreichen, aber
knapp 13,3 Mio € prognostiziert ist auch nicht schlecht. Limburgerhof profitiert
weiterhin von der guten Wirtschaftslage, insbesondere in der Chemieindustrie.
Wir hoffen, dass dies auch in den nächsten Jahren so bleibt und uns die
Landesregierung durch wenig industriefreundliche Entscheidungen nicht einen
Strich durch unsere Planungen macht.
Vorab möchte ich mich bedanken, dass in diesem Jahr alle Fraktionsvorsitzenden
zu einem Vorgespräch über eine mögliche Investitionsliste 2012 eingeladen
wurden. Solche Gespräche hat meine Vorgängerin über Jahre gefordert, auch in
Form eines Ältestenrates – es wurde immer abgelehnt. Aber, so meine Erfahrung
heute, diese Gespräche nutzen etwas, sie bringen ein gemeinsames Verständnis für
Zwänge und Probleme. „Miteinander Reden“ – hier hat es etwas gebracht.
Das voraussichtliche Jahresergebnis 2012 ist auf den ersten Blick „tiefrot“ –
Ca. minus 2,3 Mio € im Finanz- und im Ergebnishaushalt. Durch die Auflösung des
im Jahr 2011 extra hierfür gebildeten Sonderpostens Finanzausgleich und durch
Ergebnisvorträge aus den Vorjahren wird aus dem tiefroten Ergebnis eine
„schwarze Null“. Das Eigenkapital steigt trotzdem nur leicht an; es bleibt ein
strukturelles Problem. Im darauffolgenden Jahr 2013 wird dieses Problem wieder
größer zu Tage treten und ernsthafter diskutiert werden müssen. Allerdings ist
für 2013 wieder ein Sonderposten in Höhe von 500 000 € vorgesehen, der uns aber
voraussichtlich nicht vor einem deutlichen Minus retten wird.
Insofern ist immer ein Blick voraus und kein unnötiges Ausgeben von Geldern,
egal ob Investition oder laufender Haushalt, weiterhin angesagt.
Die hohe Kreisabgabe, obwohl hier mehrfach kritisiert, fließt in großen Anteilen
wieder zurück nach Limburgerhof. So z.B. im sozialen Bereich, aber auch im
schulischen Bereich.
Es freut die FWG, dass die Idee einer Ganztagsschule im Grundschulbereich so gut
angenommen wird, dass jetzt auch im nächsten Schritt in der Realschule ein
Ganztagsbetrieb eingerichtet werden soll bzw. muss – dies fordern auch die
Eltern.
Bei den Investitionen 2012 wurde trotz der hohen Einnahmen gemeinsam – siehe
mein Lob am Anfang der Rede – der Blick auf notwendige Dinge gerichtet. Leider
wurden jedoch nun bereits zum zweiten Mal die Schulen nicht in die
Haushaltsdiskussion eingebunden – der Schulträgerausschuss wartet noch auf eine
Einladung.
Zurück zu den Investitionen.
Es sind Ersatzmaßnahmen im Bauhof vorgesehen, so ein Kommunaltraktor – beim
neuen Radlader, der allerdings nun erst 2013 auf der Wunschliste steht, ist
nochmals aus FWG-Sicht der Investitionsbetrag zu prüfen.
Kanal und Straße im Dornenweg sollen saniert werden – eine vergleichbar kleine
Maßnahme im Vergleich zum letzten Mal, da waren es Pommernring und
Ostpreußenring.
Im Kindertagesstättenbereich sind dringend bauliche Maßnahmen erforderlich, der
größte Brocken ist für die evangelische Einrichtung Katharina-von-Bora geplant.
Bei einem erwarteten Investitions- und Reparaturvolumen von ca. 800 000 € ist
auch nochmals über eine Absicherung der Gemeinde nachzudenken. Die Gelder werden
in fremdes Eigentum investiert. Ich erinnere an unseren Antrag mit der Kirche
über eine Gebäudeübernahme zu verhandeln.
Die Sportanlagen werden nicht vergessen. Im nächsten Jahr ist die Erneuerung des
Rasenplatzes vorgesehen. Hierfür sind 250 000 € eingestellt. Die Umkleide- und
Sanitärräume dürfen wir bei den Folgeschritten aber nicht aus den Augen
verlieren.
Für eine mögliche Fusion mit Neuhofen sind die Räume im Rathaus gedacht, die die
Gemeinde bei Bedarf ankaufen soll.
Die absolut größte Zahl in der Investitionsliste steht hinter dem Umbau des
Jugendzentrums. Die FWG hatte vor einem Jahr ihre Bedenken bezüglich des teuren
Umbaus angebracht. Wir wurden überstimmt; wir werden darauf achten, ob die
geplante Summe eingehalten wird.
Wünsche bleiben offen, es ist trotz guter Einnahmen nicht alles auf einmal
möglich. Wünsche sind z.B. der seit längerer Zeit angemahnte moderne
Internetauftritt, die Erneuerung der Jahnstraße mit einem Vorplatz vor der
Fahrzeughalle für unsere Feuerwehr, mehr Parkplätze auf der Nordseite des
Bahnhofs und die bereits erwähnten Sanitärräume am Sportplatz.
Beim Stellenplan stimmt die FWG der zusätzlichen Stelle in der Bücherei zu. Wenn
man 800 000 € für ein Jugendzentrum ausgeben kann, ein JUZ mit bisher recht
wenig und zukünftig hoffentlich mehr Besuchern, dann kann man auch bei ca. 20
000 Besuchern eine zweite Stelle im Stellenplan für die Bücherei genehmigen.
Ich bedanke mich bei der Verwaltung für die Vorarbeit und bei Herrn Senck für
die telefonischen Auskünfte.
Ich habe diesmal die FWG-Haushaltsrede ohne Zitat begonnen, dies ist seit Jahren
bei der FWG das erste Mal. Gestatten Sie mir nun am Ende einen Satz von Woody
Allen:
„Reich sein ist besser als arm sein – Schon allein aus finanziellen Gründen.“
Die FWG-Fraktion stimmt dem Haushalt zu, vielen Dank.
Inhaltsverzeichnis
30.08.2011
Ausführungen der FWG-Fraktion zur Gebietsreform
Pressemitteilung der FWG zur Gemeinderatssitzung am 30.August 2011
-
Keine parteipolitischen
Hintergründe bei FWG
-
Gespräche mit Mutterstadt
wurden geführt
-
Kein Zwang für Fusion mit
Mutterstadt nach Landesgesetz
Parteipolitische
Hintergründe sind bei den Freien Wählern nicht der Grund für die Entscheidung
vorläufig nur mit Neuhofen Fusionsgespräche zu führen.
Da es in Neuhofen keine FWG
gibt, haben die Freien Wähler bei einer Fusion keine Vorteile als politische
Gruppierung zu erwarten; trotzdem präferiert die FWG-Fraktion die Variante,
derzeit nur mit Neuhofen konkret zu verhandeln.
Mit Mutterstadt wurden zwei
Sondierungsgespräche geführt; die Aussage, dass mit Mutterstadt überhaupt nicht
gesprochen wurde, ist also nicht korrekt.
Auch auf Basis dieser Gespräche
hat die FWG-Fraktion ihre Entscheidung getroffen.
Ein Landesgesetz, das "1. Gesetz zur Kommunal- und
Verwaltungsreform", der SPD-Landesregierung aus der letzten Periode hat die
heutige Situation verursacht. Festgelegt sind im Gesetz z.B. die
Einwohnergrenzen von verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden. Für
verbandsfreie Gemeinden gilt die Untergrenze von 10 000 Einwohnern.
Dies ist für Neuhofen relevant, Neuhofen hat „nur“ ca. 7 600
Einwohner.
Neuhofen muss sich demnach
nach Landesgesetz einen Partner suchen und hat Limburgerhof als
Verhandlungspartner ausgewählt. Limburgerhof hat diese Anfrage angenommen
und führt Fusionsgespräche mit Neuhofen. Dies hat der Gemeinderat von
Limburgerhof im Februar so beschlossen. Er hätte dies auch ablehnen können. Aber
dann könnte Limburgerhof auch durch Landesgesetz zu einer Fusion gezwungen
werden – der Gemeinderat von Limburgerhof wollte aus diesem Grund lieber selbst
aktiv werden.
Mutterstadt mit einer
Einwohnerzahl von ca. 13 000 ist nicht gezwungen aufgrund des Gesetzes aktiv zu
werden. Es besteht derzeit demnach keine Frist und kein Zwang hier und jetzt
überstürzt tätig zu werden. Durch die Entscheidung des Gemeinderates vom
30.08.11 ist kein Weg verbaut zukünftig weitergehende Gespräche mit Mutterstadt
zu führen.
Für eine Fusion mit Neuhofen
besteht jedoch eine von der Landesregierung gesetzte Frist.Am 31.08.11 haben
dies Vertreter der Landesregierung nochmals bekräftigt (siehe auch Bericht in
der Rheinpfalz): Der Termin 30.06.12 wird nicht verlängert. Vorher müssen die
Verhandlungen beendet sein, die Räte entschieden haben und die Prüfung und
Zustimmung der Landesregierung vorliegen; d.h. das Ziel Ende der Verhandlungen
Limburgerhof-Neuhofen bis Jahresende 2011 ist realistisch und passt zur Vorgabe
der Landesregierung.
Limburgerhof liegt mit ca. 11
000 Einwohnern knapp über der im Landesgesetz für selbständige Gemeinden
festgelegten Grenze von 10 000 Einwohnern. Limburgerhof muss demnach keine
Verbindung eingehen.
Sollten die derzeitigen
Gespräche zu dem konkreten Ergebnis einer Fusionsempfehlung führen, dann sieht
die FWG-Fraktion Vorteile für Limburgerhof, wenn derzeit nur eine
Zusammenführung der Gemeinden Limburgerhof und Neuhofen erfolgen würde. Vorteile
sind z.B. die mögliche Darstellung einer Ortsmitte der neuen Gemeinde mit einem
Rathaus, die von den Verwaltungsleitern bereits geprüfte Möglichkeit der
Unterbringung der Neuhofener Verwaltung im Rathaus von Limburgerhof, die
Zusammenführung von zwei wirtschaftlich starken Gemeinden, die Bildung einer
neuen Gemeinde ungefähr in der Größe der Stadt Schifferstadt und damit einer
auch zukünftig lebensfähigen selbstständigen Gemeinde.
Es besteht derzeit kein Zwang
zur Bildung einer „Groß-Gemeinde“ mit deutlich über 30 000 Einwohnern. Es ist
verständlich und legitim, wenn Bürgermeister Schneider aus Mutterstadt bei einem
sofortigen Einstieg in die laufenden Verhandlungen Limburgerhof-Neuhofen
Vorteile für seine Gemeinde Mutterstadt sieht. Er sollte jedoch auch
verstehen, dass die Mitglieder der FWG-Fraktion, als gewählte Vertreter der
Gemeinde Limburgerhof, in der jetzt mehrheitlich festgelegten Variante Vorteile
für Limburgerhof sehen und deshalb „für“ Limburgerhof abgestimmt haben.
Hermann Brenner
Fraktionsvorsitzender
Inhaltsverzeichnis
30.08.2011
Ausführungen der FWG-Fraktion
zur Gebietsreform
Gemeinderatssitzung am 30.August 2011
Es gilt das gesprochenen Wort
Thema vorweg
-
Ein Landesgesetz der
SPD-geführten Landesregierung in der letzten Periode hat uns diese die
heutige Situation „eingebrockt“
-
Das „1.Gesetz zur Kommunal-
und Verwaltungsreform“
-
Festgelegt sind im Gesetz
z.B. die Einwohnergrenzen von verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden
-
Ziel des Gesetzes ist die
Einsparung von öffentlichen Geldern
-
Für verbandsfreie Gemeinden
gilt die Untergrenze von 10 000 Einwohnern
-
Dies ist für Neuhofen
relevant, Neuhofen hat ca. 7 600 Einwohner
-
Und hier „§3 Absatz 2 –
Freiwillige Gebietsänderungen“ des Gesetzes
-
Darin steht, von der
Landesregierung festgelegt, dass die Gemeinderäte über Gebietsänderun-gen
abzustimmen haben
Neuhofen
-
Neuhofen muss sich demnach
nach Landesgesetz einen Partner suchen und hat Limburgerhof als
Verhandlungspartner ausgewählt
-
Limburgerhof hat diese
Anfrage angenommen und führt Fusionsgespräche mit Neuhofen
-
Dies hat der Gemeinderat von
Limburgerhof im Februar auch so beschlossen
-
Er hätte dies auch ablehnen
können
-
Aber dann könnte
Limburgerhof auch durch Landesgesetz zu einer Fusion gezwungen werden – der
Gemeinderat von Limburgerhof wollte aus diesem Grund lieber selbst aktiv
werden
Aktueller Stand der Gespräche mit Neuhofen
-
Seit April 2011 fand
monatlich eine Sitzung einer neu gegründeten Arbeitsgruppe statt (AG,
bestehend aus (Bürgermeister, Verwaltungsleiter, alle Fraktionen aus beiden
Gemeinderäten)
-
Am 28.08.11, letzten
Donnerstag, fand das 5.Treffen der Arbeitsgruppe fand in Neuhofen statt
-
Alle Sitzungen waren bisher
konstruktiv, zielführend
-
Die Fraktionen aus beiden
Räten arbeiten gut zusammen
Wichtige Punkte wurden bereits besprochen
-
Z.B. Sitz der „neuen“
Gemeinde, ein Verwaltungsstandort, Bürgerbüros in allen Ortsteilen,
Kindergärten, Schulen, Abwasserentsorgung
-
Die Arbeitsgruppe gibt
Empfehlungen an die Räte, die Entscheidungen werden vorbereitet und
anschließend im Rat beschlossen
-
Die Arbeitsgruppe könnte
jedoch auch bereits weiter sein, wenn die Verwaltungs-spitze von
Limburgerhof dies aktiv unterstützen würde
-
und nicht zweimal bei
AG-Sitzungen einfach nicht da gewesen wäre, so auch letzten Donnerstag
-
und, wie Neuhofen, die
Verwaltung angewiesen hätte, die Arbeitsgruppe zu unterstützen
-
Es kommen bereits Beschwerden aus Neuhofen,
dass aus Limburgerhof diese Unterstützung vom Bürgermeister fehlt
SPD-Antrag
Mutterstadt
-
Mutterstadt und Limburgerhof sind zwei
Gemeinden, die nach Gesetz nicht fusionieren müssen, beide haben über 10 000
Einwohner
-
Einen Blick auf mögliche Kooperationen zu
werfen und weitere Schritte abzuchecken ist zunächst trotzdem vernünftig
-
Da beide Gemeinden jedoch nicht müssen,
muss eine „Win-Win–Situation“ entstehen, d.h. beide müssen nach einer
möglichen Fusion Vorteile aus dieser Aktion haben
Aktuelle Situation
nach 2 Sondierungsgesprächen mit Mutterstadt
-
Gemäß Beschluss des Gemeinderates hat die
Arbeitsgruppe Gespräche mit Mutterstadt geführt
-
Das Ziel Wirtschaftlichkeit ist für
Limburgerhof nach derzeitigem Stand nicht gegeben (Anmerkung: Limburgerhof
und Neuhofen sind derzeit die finanzstärksten Gemeinden im mittleren
Landkreis)
-
Zahlen hierzu wurden durch Vorredner
bereits genannt, z.B. deutliche Unterscheide bei den Einnahmen
-
Wir hatten im Gemeinderat schon über
erheblich kleinere Summen gestritten
-
Bei neuer Verteilung der Einnahmen (Fusion
von drei Gemeinden): Was passiert mit der Infrastruktur von Limburgerhof,
was mit dem Waldstadion, was mit der Bücherei? usw.
-
Infolge der Entfernung - ein
Zusammenwachsen ist im Regionalentwicklungs-plan derzeit
ausgeschlossen – ist eine Einheitsgemeinde mit einem Ortskern
nicht darstellbar
-
Demnach wäre nur eine Verbandsgemeinde
sinnvoll – aber das wollen beide Gesprächspartner nicht (Ergebnis des
Sondierungsgespräches)
-
Die Verwaltung einer Einheitsgemeinde,
aber auch Verbandsgemeinde, sollte an nach FWG-Ansicht an einer Stelle
konzentriert sein
-
Die Verwaltungen von Mutterstadt –
Limburgerhof – Neuhofen sind derzeit in einem vorhandenen Gebäude
nicht unter zu bringen
-
Bliebe nur eine dislozierte Lösung an
zwei Standorten übrig – oder ein Neubau, was jedoch wieder die
Wirtschaftlichkeit verbietet
-
Der dritte Partner fragt dann mit
Recht, warum bleiben vorhandene Verwaltungen nur in zwei und nicht in
drei Ortsgemeinden übrig?
-
Das wäre dann mehr als disloziert, das
wäre Unfug – eine Verwaltung an drei Standorten
-
FWG ist für eine Verwaltung an einer
Stelle (außer Bürgerbüros) – ein wichtiger Grund hierfür ist die Führung
der Verwaltung durch einen Bürgermeister
-
Wenn Mutterstadt als dritter Partner in
laufende Gespräche aufgenommen werden möchte, sollte es den beiden ersten
Gesprächspartnern seine Ziele für diesen Einstieg mitteilen können – dies
ist auf mehrfache Fragen im zweiten Sondierungsgespräch nicht erfolgt
-
Nur der Hinweis, „je größer, je
wirtschaftlicher“ kann die FWG nicht mittragen
-
Dann wäre ja die Lösung mit LU das Ziel –
dies ist uninteressant!
-
Die Ansicht „ wir verhandeln mal und
entscheiden dann, ob wir überhaupt wollen“ ist nach FWG-Meinung derzeit
nicht zielführend, da wir mit Neuhofen einen, mit Blick auf die Fristen der
Landesregierung, engen Terminplan vereinbart haben
-
Spätere Gespräche bei neuen Vorgaben sind
durch die Entscheidung von heute nicht ausgeschlossen
Meinung in Neuhofen
-
Hier ist eine aktuelle Meinung in Neuhofen
zur Teilnahme von Mutterstadt an den Gesprächen
-
Letzte Woche nach der AG-Sitzung wurde ich
zur Meinung der FWG gefragt
Hintergrund der Frage:
Neuhofen hat Limburgerhof bewusst als Verhandlungspartner ausgesucht
-
Man ist zwar mit einer Entscheidung durch
den Rat von Limburgerhof einverstanden, aber mit Mutterstadt werden die
gewünschten Ziele abgeschwächt
-
d.h. die „Begeisterung“ ist nicht, wie
behauptet (siehe Schreiben von Bürgermeister Kern), vorhanden
Ergebnis - Ziele gefährdet
Einwohnerversammlung
-
Es ist schade, dass ca. zweidrittel der
Meldungen aus einer Partei kamen
-
Erschüttert hat mich die Ausführung eines
SPD-Mitgliedes, der anmahnte, die Fraktionen sollten sich „richtig mit dem
Thema beschäftigen“
-
Bis zu diesem Zeitpunkt war ich der
Meinung, dass alle Fraktionen – unabhängig vom Ergebnis der Beratungen
– sich ausführlich mit diesem wichtigen Thema beschäftigt haben.
-
Eine weitere Meldung hat sich mit
vermuteter Parteipolitik beschäftigt – das war auch ein SPD-Mitglied
-
Dies kann man den Freien Wählern nicht
vorwerfen – wenn wir eine Fusion mit Neuhofen präferieren, haben wir als FWG
keinen Vorteil davon – es gibt keine FWG in Neuhofen
-
Aber so weit ist dieser Vorwurf nun doch
nicht vom Thema entfernt
-
Siehe der Brief des Bürgermeisters von
gestern Abend; diesem Thema wird im Brief ein großer Abschnitt gewidmet
-
Man vergleiche die Verwaltungsspitzen
von Mutterstadt und Limburgerhof – die gleiche Farbe
-
Man vergleiche gleichartige Anträge in
mehreren Orten (Altrip, Mutterstadt und nun Limburgerhof) – alle von der
gleichen Partei
-
Was ist der Hintergrund dieser
Aktionen des Bürgermeisters und der SPD?
Zur Einwohnerversammlung grundsätzlich noch
ein paar Anmerkungen
-
Die FWG ist für eine Redezeitbeschränkung
für die Fraktionssprecher
-
Der Bürgermeister stellt den aktuellen
Stand vor (dies war auch so)
-
Tritt er jedoch anschließend nochmals als
SPD-Mitglied auf, müssten die Fraktionen auch nochmals antworten dürfen –
beide Dinge sollten wir aber nicht tun
-
Die Einwohner mussten auch so schon 2
Stunden warten bis sie sich an der Diskussion beteiligen durften
-
Es heißt nun mal Einwohnerversammlung und
nicht Fraktions- oder Parteiversammlung
Empfehlungen des Haupt- und
Finanzausschusses
-
Derzeit keinen dritten Partner zu den
Verhandlungen mit Neuhofen zulassen
-
Verhandlungen mit Neuhofen, sofern
Verhandlungen weiterhin so positiv verlaufen, zu Ende führen
-
Verhandlungen auch in Richtung
Einheitsgemeinde zulassen
-
Dies ist auch ein Ergebnis aus der ersten
Einwohnerversammlung
-
Vereinbarte Termine einhalten, auch aus
Respekt gegenüber den Kollegen in Neuhofen, die Limburgerhof als möglichen
Partner ausgewählt haben
Die FWG-Fraktion stimmt den Empfehlungen
des Haupt –und Finanzausschusses zu.
Inhaltsverzeichnis
15.08.2011
Besichtigung Firma Vögele
Die FWG hatte die
Gelegenheit den neuen „Nachbarn“ von Limburgerhof, Firma Joseph Vögele
AG, bei einer Besichtigung kennen zu lernen. Während einer dreistündigen
Führung durch die Werkhallen erfuhren die Teilnehmer viel über die
Herstellung von Straßenfertigungsmaschinen und das umfangreiche Know-How
der Firma Vögele. Infolge des großen Interesses an einer
Vögele-Besichtigung ist die FWG derzeit in Kontakt mit der
Betriebsleitung um einen zweiten Termin zu vereinbaren. Interessenten
können sich bei Monika Page (Tel. 88561) oder Hermann Brenner (Tel.
67255) voranmelden.
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Inhaltsverzeichnis
04.02.2011
Mit dem
Nachtwächter unterwegs in Speyer
Die 1.
Vorsitzende Monika Page begrüßte am 04.Februar vor dem Stadthaus in Speyer 35
Mitglieder und Gäste der FWG, darunter Landrat Clemens Körner mit seinen Gästen
aus Südtirol und den Bürgermeistern aus Mutterstadt und Dudenhofen.
Mit
dem Nachtwächter Otmar Geiger trat die FWG-Gruppe eine Zeitreise in die
Vergangenheit der Stadt Speyer an. Der Heimatkundler führte, mit seinem ganz
eigenen Charme, durch die Stadt und ihre Jahrhunderte alte Geschichte. Die
Reise führte an den Domnapf, über die Nikolausbrücke zum Magdalenenkloster,
vorbei an einem alten Stadtbrunnen und dem Retscherhaus an den Fischmarkt. Die
bewegte Speyerer Geschichte wurde gut fundiert dargestellt und aufgepeppt durch
die deftige Ausdrucksweise des Nachtwächters, der keinen Zweifel daran ließ,
dass er die Macht auf den alten Straßen hat. Vor unserem Ziel, der Weinstube
„Rabennest“, wurden wir mit einem Johanniswein zünftig in die Neuzeit entlassen.
Die hungrigen und etwas fröstelnden FWG`ler konnten sich in der Weinstube
aufwärmen und an köstlicher Speis laben. Nach geselliger Runde machte sich die
Gruppe gesättigt und zufrieden auf den Heimweg.
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