Archiv 2011


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Pressebericht über FWG-Mitgliederversammlung am 09.12.2011

Die Mitglieder der FWG-Limburgerhof stärken ihrer Fraktion den Rücken – klares Votum für die Einheitsgemeinde bei einer möglichen Fusion

In der Mitgliederversammlung am 9. Dezember informierten die Vorsitzende Monika Page und der Fraktionsvorsitzende Hermann Brenner über die Entwicklung der Fusionsgespräche und Gemeinderatsentscheidungen des zurückliegenden Jahres. Besprochen wurden insbesondere die Beschlüsse der letzten Gemeinderatssitzung.

In einer Abstimmung sprachen sich die FWG-Mitglieder, ausgehend von einer möglichen Fusion mit einer der Nachbargemeinden, einstimmig für eine die Einheitsgemeinde aus.

Aus folgenden Gründen ist eine Einheits- einer   Verbandsgemeinde vorzuziehen:

·             Hoher Verwaltungsaufwand einer Verbandsgemeinde (Verbandsgemeindeverwaltung plus 2 Ortsverwaltungen, drei Bürgermeister, drei Gemeinderäte, etc.)

·             Die hieraus resultierenden exorbitanten Verwaltungskosten

·             Zusätzliche Verbandsgemeindeumlage für die Ortsgemeinden

·             „Nur“ ehrenamtliche Bürgermeister in den Ortsgemeinden – die Führung einer Ortsgemeinde mit 11000 Einwohnern als ehrenamtlicher Ortsbürgermeister ist mit einer normalen Berufstätigkeit unvereinbar!

Im Falle einer  Fusion, spricht sich eine überwiegende Mehrheit der FWG zunächst für einen Zusammenschluss mit Neuhofen aus. Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist die Zwangslage unseres Nachbarn Neuhofen durch die Vorgaben der Landesregierung, verbunden mit einer zeitlichen Befristung der Freiwilligkeitsphase. Gespräche mit anderen Gemeinden unterliegen nicht diesem Zwang und können später durchgeführt werden.

In der Diskussion zu den aktuellen Entscheidungen erläuterte Hermann Brenner nochmals den Unterschied zwischen dem Anfang Februar stattfindenden Bürgerentscheid und der vom Gemeinderat mehrheitlich beschlossenen Umfrage.

Im Bürgerentscheid kann von den Bürgern in Limburgerhof lediglich die Frage „Soll Mutterstadt an den laufenden Fusionsverhandlungen mit Neuhofen teilnehmen?“ beantwortet werden. Mit anderen Worten gesagt – entscheiden die Bürger darüber, ob Mutterstadt zusätzlich zu den bereits durchgeführten Sondierungsgesprächen auch an konkreten Fusionsgesprächen als dritter Partner teilnehmen darf. Eine verbindliche Entscheidung über eine Fusion wird hier nicht getroffen.

In einer Umfrage durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut soll ein realistisches Stimmungs-bild der Gemeinde zu allen möglichen Fusionsvarianten gewonnen werden.

Im Hinblick auf das Durcheinander das die Landesregierung mit Aussagen und widersprüchlichen Gesetzesinhalten, im ersten Landesgesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform und in der Gemeindeordnung, zu möglichen Bürgerbeteiligungen bei Gebietsänderungen angerichtet hat, ist diese Vorgehensweise der FWG besonders wichtig. Weitere Bürgerentscheide können dann möglicherweise vermieden werden.

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Position des Gemeinderates Limburgerhof
Verhandlungen mit Neuhofen zügig erfolgreich abschließen

Vorlage für die Gemeinderatssitzung am 06.12.2011 – CDU- und FWG-Fraktion) 

Das Land Rheinland-Pfalz hat mit dem Gesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform neue Mindestgrößen für die Gemeinden festgelegt. Die Nachbargemeinde Neuhofen liegt mit weniger als 7.000 Einwohnern deutlich unter der Mindestgröße von 10.000 Einwohnern, Limburgerhof mit 10.900 Einwohnern nur knapp darüber. Aufgrund der großen räumlichen Nähe und gemeinsamen kommunalen Einrichtungen haben daher beide Gemeinden bereits vor einem Jahr beschlossen, Verhandlungen über einen Zusammenschluss zu führen.

Die bisherigen Verhandlungen sind sehr konstruktiv verlaufen und es besteht grundsätzlich von beiden Seiten Bereitschaft zur Fusion. Neuhofen hat auch seine Zustimmung dazu erklärt, dass der Verwaltungssitz der neuen Gebietskörperschaft Limburgerhof sein soll. In Neuhofen soll ein Bürgerbüro eingerichtet werden. Aufgrund der zeitlichen Vorgaben des Landes müssen die Verhandlungen im Frühjahr 2012 abgeschlossen werden. Landeszuwendungen bis zu 900.000 € und mögliche weitere Projektförderungen können nur bei einem erfolgreichen Vertragsabschluss bis Ende Februar 2012 erlangt werden.

Nachdem die Verhandlungen zwischen Limburgerhof und Neuhofen bereits weit fortgeschritten waren, hat die Gemeinde Mutterstadt den Antrag gestellt, als dritter Partner an den Verhandlungen beteiligt zu werden. Vorher hatten bereits Sondierungsgespräche stattgefunden, in denen Mutterstadt seine Verhandlungsziele aber nicht benannt hat. Des Weiteren hat sich gezeigt, dass Verhandlungen in einer Dreierkonstellation weit komplexer sein würden als die bisherigen zwischen Limburgerhof und Neuhofen.

Die Mehrheit des Gemeinderates Limburgerhof vertritt daher die Auffassung, dass es das vorrangige Ziel sein muss, in der verbleibenden kurzen Zeit die Verhandlungen mit Neuhofen erfolgreich abzuschließen.

Verhandlungen über eine Hinzunahme von Mutterstadt können auch noch zu einem späteren Zeitpunkt geführt werden.

Der Gemeinderat in seiner Mehrheit empfiehlt daher, bei dem anstehenden Bürgerentscheid mit NEIN zu stimmen.

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Gemeinderatssitzung in Limburgerhof am 06.12.2011 
Ausführungen der FWG -Fraktion zum Haushaltsplan 2012
Hermann Brenner, FWG -Fraktionsvorsitzender 
(Es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Kern ,
geehrte Beigeordnete,
geehrte Verwaltung, meine Damen und Herren,  

beim kürzlich verabschiedeten Nachtragshaushalt 2011 sprach ich von den höchsten Steuereinnahmen die Limburgerhof je hatte – etwas über 15 Mio € in 2011. Diese stolze Zahl werden wir voraussichtlich 2012 nicht mehr ganz erreichen, aber knapp 13,3 Mio € prognostiziert ist auch nicht schlecht. Limburgerhof profitiert weiterhin von der guten Wirtschaftslage, insbesondere in der Chemieindustrie.

Wir hoffen, dass dies auch in den nächsten Jahren so bleibt und uns die Landesregierung durch wenig industriefreundliche Entscheidungen nicht einen Strich durch unsere Planungen macht.

Vorab möchte ich mich bedanken, dass in diesem Jahr alle Fraktionsvorsitzenden zu einem Vorgespräch über eine mögliche Investitionsliste 2012 eingeladen wurden. Solche Gespräche hat meine Vorgängerin über Jahre gefordert, auch in Form eines Ältestenrates – es wurde immer abgelehnt. Aber, so meine Erfahrung heute, diese Gespräche nutzen etwas, sie bringen ein gemeinsames Verständnis für Zwänge und Probleme. „Miteinander Reden“ – hier hat es etwas gebracht. 

Das voraussichtliche Jahresergebnis 2012 ist auf den ersten Blick „tiefrot“ – Ca. minus 2,3 Mio € im Finanz- und im Ergebnishaushalt. Durch die Auflösung des im Jahr 2011 extra hierfür gebildeten Sonderpostens Finanzausgleich und durch Ergebnisvorträge aus den Vorjahren wird aus dem tiefroten Ergebnis eine „schwarze Null“. Das Eigenkapital steigt trotzdem nur leicht an; es bleibt ein strukturelles Problem. Im darauffolgenden Jahr 2013 wird dieses Problem wieder größer zu Tage treten und ernsthafter diskutiert werden müssen. Allerdings ist für 2013 wieder ein Sonderposten in Höhe von 500 000 € vorgesehen, der uns aber voraussichtlich nicht vor einem deutlichen Minus retten wird.

Insofern ist immer ein Blick voraus und kein unnötiges Ausgeben von Geldern, egal ob Investition oder laufender Haushalt, weiterhin angesagt. 

Die hohe Kreisabgabe, obwohl hier mehrfach kritisiert, fließt in großen Anteilen wieder zurück nach Limburgerhof. So z.B. im sozialen Bereich, aber auch im schulischen Bereich.

Es freut die FWG, dass die Idee einer Ganztagsschule im Grundschulbereich so gut angenommen wird, dass jetzt auch im nächsten Schritt in der Realschule ein Ganztagsbetrieb eingerichtet werden soll bzw. muss – dies fordern auch die Eltern. 

Bei den Investitionen 2012 wurde trotz der hohen Einnahmen gemeinsam – siehe mein Lob am Anfang der Rede – der Blick auf notwendige Dinge gerichtet. Leider wurden jedoch nun bereits zum zweiten Mal die Schulen nicht in die Haushaltsdiskussion eingebunden – der Schulträgerausschuss wartet noch auf eine Einladung. 

Zurück zu den Investitionen.

Es sind Ersatzmaßnahmen im Bauhof vorgesehen, so ein Kommunaltraktor – beim neuen Radlader, der allerdings nun erst 2013 auf der Wunschliste steht, ist nochmals aus FWG-Sicht der Investitionsbetrag zu prüfen. 

Kanal und Straße im Dornenweg sollen saniert werden – eine vergleichbar kleine Maßnahme im Vergleich zum letzten Mal, da waren es Pommernring und Ostpreußenring. 

Im Kindertagesstättenbereich sind dringend bauliche Maßnahmen erforderlich, der größte Brocken ist für die evangelische Einrichtung Katharina-von-Bora geplant.

Bei einem erwarteten Investitions- und Reparaturvolumen von ca. 800 000 € ist auch nochmals über eine Absicherung der Gemeinde nachzudenken. Die Gelder werden in fremdes Eigentum investiert. Ich erinnere an unseren Antrag mit der Kirche über eine Gebäudeübernahme zu verhandeln. 

Die Sportanlagen werden nicht vergessen. Im nächsten Jahr ist die Erneuerung des Rasenplatzes vorgesehen. Hierfür sind 250 000 € eingestellt. Die Umkleide- und Sanitärräume dürfen wir bei den Folgeschritten aber nicht aus den Augen verlieren. 

Für eine mögliche Fusion mit Neuhofen sind die Räume im Rathaus gedacht, die die Gemeinde bei Bedarf ankaufen soll. 

Die absolut größte Zahl in der Investitionsliste steht hinter dem Umbau des Jugendzentrums. Die FWG hatte vor einem Jahr ihre Bedenken bezüglich des teuren Umbaus angebracht. Wir wurden überstimmt; wir werden darauf achten, ob die geplante Summe eingehalten wird. 

Wünsche bleiben offen, es ist trotz guter Einnahmen nicht alles auf einmal möglich. Wünsche sind z.B. der seit längerer Zeit angemahnte moderne Internetauftritt, die Erneuerung der Jahnstraße mit einem Vorplatz vor der Fahrzeughalle für unsere Feuerwehr, mehr Parkplätze auf der Nordseite des Bahnhofs und die bereits erwähnten Sanitärräume am Sportplatz. 

Beim Stellenplan stimmt die FWG der zusätzlichen Stelle in der Bücherei zu. Wenn man 800 000 € für ein Jugendzentrum ausgeben kann, ein JUZ mit bisher recht wenig und zukünftig hoffentlich mehr Besuchern, dann kann man auch bei ca. 20 000 Besuchern eine zweite Stelle im Stellenplan für die Bücherei genehmigen. 

Ich bedanke mich bei der Verwaltung für die Vorarbeit und bei Herrn Senck für die telefonischen Auskünfte. 

Ich habe diesmal die FWG-Haushaltsrede ohne Zitat begonnen, dies ist seit Jahren bei der FWG das erste Mal. Gestatten Sie mir nun am Ende einen Satz von Woody Allen:  

„Reich sein ist besser als arm sein – Schon allein aus finanziellen Gründen.“ 

Die FWG-Fraktion stimmt dem Haushalt zu, vielen Dank.

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30.08.2011

Ausführungen der FWG-Fraktion zur Gebietsreform
Pressemitteilung der FWG zur Gemeinderatssitzung am 30.August 2011

  • Keine parteipolitischen Hintergründe bei FWG

  • Gespräche mit Mutterstadt wurden geführt

  • Kein Zwang für Fusion mit Mutterstadt nach Landesgesetz

Parteipolitische Hintergründe sind bei den Freien Wählern nicht der Grund für die Entscheidung vorläufig nur mit Neuhofen Fusionsgespräche zu führen.

Da es in Neuhofen keine FWG gibt, haben die Freien Wähler bei einer Fusion keine Vorteile als politische Gruppierung zu erwarten; trotzdem präferiert die FWG-Fraktion die Variante, derzeit nur mit Neuhofen konkret zu verhandeln. 

Mit Mutterstadt wurden zwei Sondierungsgespräche geführt; die Aussage, dass mit Mutterstadt überhaupt nicht gesprochen wurde, ist also nicht korrekt.

Auch auf Basis dieser Gespräche hat die FWG-Fraktion ihre Entscheidung getroffen.

Ein Landesgesetz, das "1. Gesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform", der  SPD-Landesregierung aus der letzten Periode hat die heutige Situation verursacht. Festgelegt sind im Gesetz z.B. die Einwohnergrenzen von verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden. Für verbandsfreie Gemeinden gilt die Untergrenze von 10 000 Einwohnern. Dies ist für Neuhofen relevant, Neuhofen hat „nur“ ca. 7 600 Einwohner.

Neuhofen muss sich demnach nach Landesgesetz einen Partner suchen und hat Limburgerhof als Verhandlungspartner ausgewählt. Limburgerhof hat diese Anfrage angenommen und führt Fusionsgespräche mit Neuhofen. Dies hat der Gemeinderat von Limburgerhof im Februar so beschlossen. Er hätte dies auch ablehnen können. Aber dann könnte Limburgerhof auch durch Landesgesetz zu einer Fusion gezwungen werden – der Gemeinderat von Limburgerhof wollte aus diesem Grund lieber selbst aktiv werden. 

Mutterstadt mit einer Einwohnerzahl von ca. 13 000 ist nicht gezwungen aufgrund des Gesetzes aktiv zu werden. Es besteht derzeit demnach keine Frist und kein Zwang hier und jetzt überstürzt tätig zu werden. Durch die Entscheidung des Gemeinderates vom 30.08.11 ist kein Weg verbaut zukünftig weitergehende Gespräche mit Mutterstadt zu führen. 

Für eine Fusion mit Neuhofen besteht jedoch eine von der Landesregierung gesetzte Frist.Am 31.08.11 haben dies Vertreter der Landesregierung nochmals bekräftigt (siehe auch Bericht in der Rheinpfalz): Der Termin 30.06.12 wird nicht verlängert. Vorher müssen die Verhandlungen beendet sein, die Räte entschieden haben und die Prüfung und Zustimmung der Landesregierung vorliegen; d.h. das Ziel Ende der Verhandlungen Limburgerhof-Neuhofen bis Jahresende 2011 ist realistisch und passt zur Vorgabe der Landesregierung. 

Limburgerhof liegt mit ca. 11 000 Einwohnern knapp über der im Landesgesetz für selbständige Gemeinden festgelegten Grenze von 10 000 Einwohnern. Limburgerhof muss demnach keine Verbindung eingehen.

Sollten die derzeitigen Gespräche zu dem konkreten Ergebnis einer Fusionsempfehlung führen, dann sieht die FWG-Fraktion Vorteile für Limburgerhof, wenn derzeit nur eine Zusammenführung der Gemeinden Limburgerhof und Neuhofen erfolgen würde. Vorteile sind z.B. die mögliche Darstellung einer Ortsmitte der neuen Gemeinde mit einem Rathaus, die von den Verwaltungsleitern bereits geprüfte Möglichkeit der Unterbringung der Neuhofener Verwaltung im Rathaus von Limburgerhof, die Zusammenführung von zwei wirtschaftlich starken Gemeinden, die Bildung einer neuen Gemeinde ungefähr in der Größe der Stadt Schifferstadt und damit einer auch zukünftig lebensfähigen selbstständigen Gemeinde. 

Es besteht derzeit kein Zwang zur Bildung einer „Groß-Gemeinde“ mit deutlich über 30 000 Einwohnern. Es ist verständlich und legitim, wenn Bürgermeister Schneider aus Mutterstadt bei einem sofortigen Einstieg in die laufenden Verhandlungen Limburgerhof-Neuhofen Vorteile für seine Gemeinde Mutterstadt sieht. Er sollte jedoch auch verstehen, dass die Mitglieder der FWG-Fraktion, als gewählte Vertreter der Gemeinde Limburgerhof, in der jetzt mehrheitlich festgelegten Variante Vorteile für Limburgerhof sehen und deshalb „für“ Limburgerhof abgestimmt haben. 

Hermann Brenner
Fraktionsvorsitzender

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30.08.2011

Ausführungen der FWG-Fraktion zur Gebietsreform
Gemeinderatssitzung am 30.August 2011

Es gilt das gesprochenen Wort

Thema vorweg

  • Ein Landesgesetz der SPD-geführten Landesregierung in der letzten Periode hat uns diese die heutige Situation „eingebrockt“

  • Das „1.Gesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform“

  • Festgelegt sind im Gesetz z.B. die Einwohnergrenzen von verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden

  • Ziel des Gesetzes ist die Einsparung von öffentlichen Geldern

  • Für verbandsfreie Gemeinden gilt die Untergrenze von 10 000 Einwohnern

  • Dies ist für Neuhofen relevant, Neuhofen hat ca. 7 600 Einwohner

  • Und hier „§3 Absatz 2 – Freiwillige Gebietsänderungen“ des Gesetzes

  • Darin steht, von der Landesregierung festgelegt, dass die Gemeinderäte über Gebietsänderun-gen abzustimmen haben

Neuhofen

  • Neuhofen muss sich demnach nach Landesgesetz einen Partner suchen und hat Limburgerhof als Verhandlungspartner ausgewählt

  • Limburgerhof hat diese Anfrage angenommen und führt Fusionsgespräche mit Neuhofen

  • Dies hat der Gemeinderat von Limburgerhof im Februar auch so beschlossen

  • Er hätte dies auch ablehnen können

  • Aber dann könnte Limburgerhof auch durch Landesgesetz zu einer Fusion gezwungen werden – der Gemeinderat von Limburgerhof wollte aus diesem Grund lieber selbst aktiv werden

Aktueller Stand der Gespräche mit Neuhofen

  • Seit  April 2011 fand monatlich eine Sitzung einer neu gegründeten Arbeitsgruppe statt (AG, bestehend aus (Bürgermeister, Verwaltungsleiter, alle Fraktionen aus beiden Gemeinderäten) 

  • Am 28.08.11, letzten Donnerstag, fand das 5.Treffen der Arbeitsgruppe fand in Neuhofen statt

  • Alle Sitzungen waren bisher konstruktiv, zielführend

  • Die Fraktionen aus beiden Räten arbeiten gut zusammen

Wichtige Punkte wurden bereits besprochen

  • Z.B. Sitz der „neuen“ Gemeinde, ein Verwaltungsstandort, Bürgerbüros in allen Ortsteilen, Kindergärten, Schulen, Abwasserentsorgung

  • Die Arbeitsgruppe gibt Empfehlungen an die Räte, die Entscheidungen werden vorbereitet und anschließend im Rat beschlossen

  • Die Arbeitsgruppe könnte jedoch auch bereits weiter sein, wenn die Verwaltungs-spitze von Limburgerhof dies aktiv unterstützen würde

  • und nicht zweimal bei AG-Sitzungen einfach nicht da gewesen wäre, so auch letzten Donnerstag

  • und, wie Neuhofen, die Verwaltung angewiesen hätte, die Arbeitsgruppe zu unterstützen

  • Es kommen bereits Beschwerden aus Neuhofen, dass aus Limburgerhof diese Unterstützung vom Bürgermeister fehlt

SPD-Antrag

  • Der Antrag beinhaltet nochmals die Prüfung aller möglichen Fusionsvarianten, einschließlich der Möglichkeit keine Fusion einzugehen

    • Antrag ist kontraproduktiv zum Beschluss des Gemeinderates vom Februar

    • Im Februar wurde nach eingehender Diskussion der Beschluss gefasst mit Neuhofen Fusionsgespräche zu führen

    • Mit dieser Forderung kann man unseren Verhandlungspartner in Neuhofen nur verärgern und wertvolle Zeit in den laufenden Verhandlungen verlieren

Mutterstadt

  • Mutterstadt und Limburgerhof sind zwei Gemeinden, die nach Gesetz nicht fusionieren müssen, beide haben über 10 000 Einwohner

  • Einen Blick auf mögliche Kooperationen zu werfen und weitere Schritte abzuchecken ist zunächst trotzdem vernünftig

  • Da beide Gemeinden jedoch nicht müssen, muss eine „Win-Win–Situation“ entstehen, d.h. beide müssen nach einer möglichen Fusion Vorteile aus dieser Aktion haben

Aktuelle Situation
nach 2 Sondierungsgesprächen mit Mutterstadt

  • Gemäß Beschluss des Gemeinderates hat die Arbeitsgruppe Gespräche mit Mutterstadt geführt

  • Das Ziel Wirtschaftlichkeit ist für Limburgerhof nach derzeitigem Stand nicht gegeben (Anmerkung: Limburgerhof und Neuhofen sind derzeit die finanzstärksten Gemeinden im mittleren Landkreis)            

  • Zahlen hierzu wurden durch Vorredner bereits genannt, z.B. deutliche Unterscheide bei den Einnahmen

  • Wir hatten im Gemeinderat schon über erheblich kleinere Summen gestritten

  • Bei neuer Verteilung der Einnahmen (Fusion von drei Gemeinden): Was passiert mit der Infrastruktur von Limburgerhof, was mit dem Waldstadion, was mit der Bücherei? usw.

  • Infolge der Entfernung  - ein Zusammenwachsen ist im Regionalentwicklungs-plan derzeit ausgeschlossen – ist eine Einheitsgemeinde mit einem Ortskern nicht darstellbar

  • Demnach wäre nur eine Verbandsgemeinde sinnvoll – aber das wollen beide Gesprächspartner nicht (Ergebnis des Sondierungsgespräches)

  • Die Verwaltung einer Einheitsgemeinde, aber auch Verbandsgemeinde, sollte an nach FWG-Ansicht an einer Stelle konzentriert sein

    • Die Verwaltungen von Mutterstadt – Limburgerhof – Neuhofen sind derzeit in einem vorhandenen Gebäude nicht unter zu bringen

    • Bliebe nur eine dislozierte Lösung an zwei Standorten übrig – oder ein Neubau, was jedoch wieder die Wirtschaftlichkeit verbietet

    • Der dritte Partner fragt dann mit Recht, warum bleiben vorhandene Verwaltungen nur in zwei und nicht in drei Ortsgemeinden übrig?

    • Das wäre dann mehr als disloziert, das wäre Unfug – eine Verwaltung an drei Standorten

    • FWG ist für eine Verwaltung an einer Stelle (außer Bürgerbüros) – ein wichtiger Grund hierfür ist die Führung der Verwaltung durch einen Bürgermeister 

  • Wenn Mutterstadt als dritter Partner in laufende Gespräche aufgenommen werden möchte, sollte es den beiden ersten Gesprächspartnern seine Ziele für diesen Einstieg mitteilen können – dies ist auf mehrfache Fragen im zweiten Sondierungsgespräch nicht erfolgt

  • Nur der Hinweis, „je größer, je wirtschaftlicher“ kann die FWG nicht mittragen

  • Dann wäre ja die Lösung mit LU das Ziel – dies ist uninteressant!

  • Die Ansicht „ wir verhandeln mal und entscheiden dann, ob wir überhaupt wollen“ ist nach FWG-Meinung derzeit nicht zielführend, da wir mit Neuhofen einen, mit Blick auf die Fristen der Landesregierung, engen Terminplan vereinbart haben

  • Spätere Gespräche bei neuen Vorgaben sind durch die Entscheidung von heute nicht ausgeschlossen

Meinung in Neuhofen

  • Hier ist eine aktuelle Meinung in Neuhofen zur Teilnahme von Mutterstadt an den Gesprächen

  • Letzte Woche nach der AG-Sitzung wurde ich zur Meinung der FWG gefragt
    Hintergrund der Frage:
    Neuhofen hat Limburgerhof bewusst als Verhandlungspartner ausgesucht

  • Man ist zwar mit einer Entscheidung durch den Rat von Limburgerhof einverstanden, aber mit Mutterstadt werden die gewünschten Ziele abgeschwächt

  • d.h. die „Begeisterung“ ist nicht, wie behauptet (siehe Schreiben von Bürgermeister Kern), vorhanden

Ergebnis  - Ziele gefährdet

  • Die FWG stellt sich die einfache Frage: Was bringt Limburgerhof eine mögliche Fusion mit Mutterstadt?

    • FWG sieht keine „Win – Win –Situation“ bei einer Fusion mit Mutterstadt

    • FWG sieht keine Vorteile für Limburgerhof, bzw. die Fusionsvariante     Limburgerhof - Neuhofen

    • Warum dann Fusionsgespräche führen? 

    • Vorhandene Radwege und der Real (diese Pro-Argumente wurden von SPD-Seite genannt) bringen keine grundlegenden neue Vorteile für Limburgerhof (in Neuhofen gibt es z.B. einen ALDI, direkt über die Brücke, dann rechts, auch mit dem Fahrrad auf einem Radweg  erreichbar)

    • Die heutige Frage im Gemeinderat „Der Gemeinderat von Limburgerhof entscheidet auch mit der Gemeinde Mutterstadt Fusionsgespräche zu führen“ beinhaltet ja bereits eine Zielvorgabe; dieses Ziel kann die FWG-Fraktion aus Sicht der heutigen Datenlage als gewählte Vertreter aus Limburgerhof nicht befürworten

    • FWG sieht bei einem Einstieg von Mutterstadt die mit Neuhofen vereinbarten Ziele gefährdet – Abschluss der Fusionsgespräche bis Jahresende

    • Grund ist der vorgegebene Termin der Landesregierung: Freiwilligenphase bis Mitte nächsten Jahres (Anmerkung: Am 31.08.11 haben dies Vertreter der Landes-regierung in der Kreisverwaltung nochmals bekräftigt: Der Termin 30.06.12 wird nicht verlängert. Vorher müssen die Verhandlungen beendet sein, die Räte entschieden haben und die Prüfung und Zustimmung der Landesregierung vorliegen; d.h. das Ziel Ende der Verhandlungen bis Jahresende 2011 ist realistisch und passt zur Vorgabe der Landesregierung.)  

    • Viele Bürger, mit denen FWG-Mitglieder gesprochen haben, bestätigen die Auffassung der FWG – viele wollen auch gar keine Fusion, aber wenn es nach Landesvorgaben sein muss, dann mit Neuhofen.

    • Auch in der Einwohnerversammlung wurde die Meinung „keine Fusion“ vorgetragen

Einwohnerversammlung

  • Es ist schade, dass ca. zweidrittel der Meldungen aus einer Partei kamen

  • Erschüttert hat mich die Ausführung eines SPD-Mitgliedes, der anmahnte, die Fraktionen sollten sich „richtig mit dem Thema beschäftigen“

  • Bis zu diesem Zeitpunkt war ich der Meinung, dass alle Fraktionen – unabhängig vom Ergebnis der Beratungen – sich ausführlich mit diesem wichtigen Thema beschäftigt haben.

  • Eine weitere Meldung hat sich mit vermuteter Parteipolitik beschäftigt –  das war auch ein SPD-Mitglied

  • Dies kann man den Freien Wählern nicht vorwerfen – wenn wir eine Fusion mit Neuhofen präferieren, haben wir als FWG keinen Vorteil davon – es gibt keine FWG in Neuhofen

  • Aber so weit ist dieser Vorwurf nun doch nicht vom Thema entfernt

    • Siehe der Brief des Bürgermeisters von gestern Abend; diesem Thema wird im Brief ein großer Abschnitt gewidmet

    • Man vergleiche die Verwaltungsspitzen von Mutterstadt und Limburgerhof – die gleiche Farbe

    • Man vergleiche gleichartige Anträge in mehreren Orten (Altrip, Mutterstadt und nun Limburgerhof) – alle von der gleichen Partei

    • Was ist der Hintergrund dieser Aktionen des Bürgermeisters und der SPD?

Zur Einwohnerversammlung grundsätzlich noch ein paar Anmerkungen

  • Die FWG ist für eine Redezeitbeschränkung für die Fraktionssprecher

  • Der Bürgermeister stellt den aktuellen Stand vor (dies war auch so)

  • Tritt er jedoch anschließend nochmals als SPD-Mitglied auf, müssten die Fraktionen auch nochmals antworten dürfen – beide Dinge sollten wir aber nicht tun

  • Die Einwohner mussten auch so schon 2 Stunden warten bis sie sich an der Diskussion beteiligen durften

  • Es heißt nun mal Einwohnerversammlung und nicht Fraktions- oder Parteiversammlung

Empfehlungen des Haupt- und Finanzausschusses

  • Derzeit keinen dritten Partner zu den Verhandlungen mit Neuhofen zulassen

  • Verhandlungen mit Neuhofen, sofern Verhandlungen weiterhin so positiv verlaufen, zu Ende führen

  • Verhandlungen auch in Richtung Einheitsgemeinde zulassen

  • Dies ist auch ein Ergebnis aus der ersten Einwohnerversammlung

  • Vereinbarte Termine einhalten, auch aus Respekt gegenüber den Kollegen in Neuhofen, die Limburgerhof als möglichen Partner ausgewählt haben

Die FWG-Fraktion stimmt den Empfehlungen des Haupt –und Finanzausschusses zu.

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15.08.2011

Besichtigung Firma Vögele 

Die FWG hatte die Gelegenheit den neuen „Nachbarn“ von Limburgerhof, Firma Joseph Vögele AG, bei einer Besichtigung kennen zu lernen. Während einer dreistündigen Führung durch die Werkhallen erfuhren die Teilnehmer viel über die Herstellung von Straßenfertigungsmaschinen und das umfangreiche Know-How der Firma Vögele. Infolge des großen Interesses an einer Vögele-Besichtigung ist die FWG derzeit in Kontakt mit der Betriebsleitung um einen zweiten Termin zu vereinbaren. Interessenten können sich bei Monika Page (Tel. 88561) oder Hermann Brenner (Tel. 67255) voranmelden.
 
Besichtigung Firma Vögele

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04.02.2011

Mit dem Nachtwächter unterwegs in Speyer

Die 1. Vorsitzende Monika Page begrüßte am 04.Februar vor dem Stadthaus in Speyer 35 Mitglieder und Gäste der FWG, darunter Landrat Clemens Körner mit seinen Gästen aus Südtirol und den Bürgermeistern aus Mutterstadt und Dudenhofen.

FWG-Vorsitzende Monika Page und Nachtwächter Otmar GeigerMit dem  Nachtwächter Otmar Geiger trat die FWG-Gruppe eine Zeitreise in die Vergangenheit der Stadt Speyer an. Der Heimatkundler führte, mit seinem ganz eigenen Charme, durch die Stadt und ihre Jahrhunderte alte Geschichte.  Die Reise führte an den Domnapf, über die Nikolausbrücke zum Magdalenenkloster, vorbei an einem alten Stadtbrunnen und dem Retscherhaus an den Fischmarkt. Die bewegte Speyerer Geschichte wurde gut fundiert dargestellt und aufgepeppt durch die deftige Ausdrucksweise des Nachtwächters, der keinen Zweifel daran ließ, dass er die Macht auf den alten Straßen hat. Vor unserem Ziel, der Weinstube „Rabennest“, wurden wir mit einem Johanniswein zünftig in die Neuzeit entlassen. Die hungrigen und etwas fröstelnden FWG`ler konnten sich in der Weinstube aufwärmen und an köstlicher Speis laben. Nach geselliger Runde machte sich die Gruppe gesättigt und zufrieden auf den Heimweg.

Mit dem Nachtwächter unterwegs in Speyer Mit dem Nachtwächter unterwegs in Speyer

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letzter Update am: 27.03.12

   

 


 
 

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