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Basis der FWG
Die FWG will parteiunabhängigen Bürgerinnen und
Bürgern eine Mitwirkungsmöglichkeit in der Kommunalpolitik bieten. Diese
Mitwirkungsmöglichkeit zur Gestaltung Limburgerhofs soll ohne Zwang
einer Parteizugehörigkeit möglich sein. Als Basis für diese
kommunalpolitische Arbeit dient das Grundgesetz. Die Mitglieder der
FWG lehnen jede Form von Radikalismus ab. Ein Schwerpunkt der FWG
ist die aktive Mitarbeit von Frauen in der Kommunalpolitik und die
Einbindung von Jugendlichen in das kommunalpolitische Geschehen.
Intensiver Meinungsaustausch mit der Bürgerschaft,
rechtzeitige Information und öffentliche Diskussion sowie eine gute
Zusammenarbeit mit der Presse sind unerlässlich.
Inhaltsverzeichnis
Die Tätigkeit der
FWG außerhalb der politischen Parteien beruht auf der Überzeugung,
dass der Institutionalisierung der Parteien Mängel anhaften, denen ein
Gegengewicht im politischen, insbesondere im kommunalpolitischen Leben
gegenüberstehen muss. Parteipolitische Interessen stehen bei den
parteiunabhängigen Mitgliedern der FWG nicht im Vordergrund. Die
FWG fordert in der Kommunalpolitik (partei-) unabhängige, freie
Meinungsbildungen. Die Mitglieder der FWG werden ihre Ansichten
offen und entschieden vertreten; deshalb lehnt die FWG auch jede
Art von Fraktionszwang bei Entscheidungen ab.
Die FWG bietet
somit bewusst eine Alternative zu allen Parteien und sieht darin eine
unverzichtbare Bereicherung der Demokratie.
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Die FWG fordert
von den Verwaltungen eine wirtschaftliche Aufgabenerfüllung. Ein
verantwortungsvoller Umgang mit den bereitgestellten Steuermitteln muss
zum Selbstver-ständnis einer jeden Verwaltung gehören. Dies bedeutet
neben der Einführung zeitgemäßer Steuerungsmodelle auch die Anpassung
von Strukturen und Arbeitsabläufen an die Erfordernisse ihrer Kunden -
der Bürgerinnen und Bürger. Insbesondere die Auswahl der Mitarbeiter im
öffentlichen Dienst muss sich ausschließlich auf fachliche Kompetenz und
Leistungsfähigkeit, nicht aber auf Parteizugehörigkeit stützen. Geführt
wird die Verwaltung durch einen direkt gewählten Bürgermeister. Diese
Stellung verpflichtet zur neutralen Wahrnehmung des Amtes.
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Limburgerhof ist Wohn- und Forschungsstandort im Grünen am
Rande des Ballungsraumes Ludwigshafen – Mannheim. Die Selbständigkeit
der Gemeinde muss für die weitere Entwicklung des Ortes unbedingt
erhalten bleiben.
Luft- oder wasserverschmutzende Industrien im Wohnort werden
von der FWG nicht befürwortet. Vorhandene, bisher noch nicht
genutzte Gewerbe- und Mischgebietsflächen sind zügig zu nutzen (siehe
Gewerbegebiet Nord); der Forschungsstandort der chemischen Industrie ist
durch die Kommunalpolitik im Ort und im Kreis zu stärken. Zusätzlich
sehen wir in der Gründung und Erhaltung mittelständischer Unternehmen
eine wesentliche Säule eines gesunden Wirtschaftslebens. Die Gemeinde
muss durch einen ständigen Dialog mit ansässigen und ansiedlungswilligen Betrieben die
Förderung der heimischen Wirtschaft und somit den Erhalt und die
Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsplätze forcieren. In der
Gemeindeentwicklung ist neben der vorausschauenden Erschließung von
Bauland der Erhalt und die Sanierung vorhandener baulicher Bestände
entsprechend dem neuen Flächennutzungsplan besondere Bedeutung
beizumessen. Den alten Ortskern (Kolonie, Siedlungshäuser) unter
Denkmalschutz zu stellen, fand die Zustimmung der FWG. Die
Speyerer Straße als lebendiger Ortsmittelpunkt und als Einkaufsstraße -
Vergleichbares findet man in den Nachbargemeinden selten - muss erhalten
und behutsam weiter ausgebaut werden. Die Erstellung eines
Bebauungsplanes Speyerer Straße zur Schaffung der erforderlichen
Rahmenbedingungen wird seit Jahren gefordert. Die FWG unterstützt
die Schaffung weiterer attraktiver Einkaufsmöglichkeiten im Ort.
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Die Eigenständigkeit der Kommunen wird in erster Linie durch
eine eigenständige Finanzpolitik gesichert. Dazu bedarf es eines
wirtschaftlichen und sparsamen Einsatzes der Mittel, die letztendlich
von den Bürgerinnen und Bürgern erwirtschaftet worden sind. Der
Kreislauf, Mittel an Land und Bund abzugeben und später wieder darum zu
bitten, muss durchbrochen werden. Eine Gemeindefinanzreform ist dringend
erforderlich und ist für den Erhalt der Eigenständigkeit der Kommunen
unverzichtbar.
Die FWG fordert eine kompetente Abwicklung von
öffentlich geplanten Objekten, sowie eine rückhaltlose Offenlegung evtl.
entstandener Mehrkosten im Gemeinderat. Die Gemeinde muss den
finanziellen Spielraum zurückgewinnen und wieder soweit ausbauen, dass
mehr als nur die Erfüllung von Pflichtaufgaben möglich ist. An einen
Abbau des Schuldenberges ist hier an erster Stelle zu denken. Das vom
Gesetzgeber vorgegebene, sachgerechte Zusammenwirken von Gemeinderat und
Verwaltung ist besonders in finanziell schwierigen Jahren unbedingt
notwendig. In der Verwaltung ist auf eine sachgerechte und sparsame
Aufgabenerfüllung zu achten. Entscheidungen mit unüberschaubaren
Folgekosten für die Gemeinde werden von der FWG in keiner Weise
unterstützt. Synergien bei der Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden sind
zu nutzen (so z.B. in den Bereichen Bauhof und Grünpflege).
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Die FWG setzt sich dafür ein, dass neue Straßen nur
dort gebaut werden sollen, wo es unumgänglich ist. Es muss gewährleistet
sein, dass die Verkehrsberuhigung in den reinen Wohngebieten Vorrang hat
und diese von den Einflüssen des Durchgangsverkehrs verschont bleiben.
Andererseits muss sichergestellt werden, dass in den Einkaufs- und
Gewerbegebieten der Verkehr flüssig gehalten wird und ausreichend
Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Die FWG setzt sich für Ausbau und Förderung des ÖPNV
ein. Limburgerhof ist mit Bus und S-Bahn gut erschlossen; Ideen für
Optimierungen werden unterstützt. Der Lastentransport soll so oft wie
möglich von der Straße auf die Schiene verlagert werden. So wird die
Gemeinde entlastet, indem durch vermindertes Verkehrsaufkommen
Lärmbelästigung und Schadstoffausstoß verringert werden. Ein
LKW-Leitsystem zu den Gewerbegebieten ohne Belastung der Wohnbereiche,
sowie der Anschluss der L 533 an die B 9 (derzeit im Bau) ist sinnvoll
und wird den Ortsbereich entlasten. Die Radwege sind auszubauen und
überörtlich zu kennzeichnen.
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Die FWG wird jede Möglichkeit zum Erhalt bzw. zur
Verbesserung unserer Umwelt nutzen. Hierzu gehören zum Beispiel der
Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Lärm, ein Stopp weiterer
Landschaftszerstörung und die Erhaltung, Pflege und Ausweitung
vorhandener Naturlandschaften.
So wurde z.B. das Bruchgelände mit Hilfe der FWG vom
Rhein-Pfalz-Kreis erworben und wird als Landschaftsschutzgebiet erhalten
bleiben. Die derzeitige Nutzung als Weidefläche für schottische
Hochlandrinder bildet eine zusätzliche Attraktion für unseren Ort. Eine
Einbindung in den geplanten regionalen Landschaftspark Rhein-Neckar der
Metropolregion wird angestrebt. Die zum Teil jahrzehntealten
Entwässerungskanäle im Ortsgebiet werden derzeit schrittweise
untersucht und begutachtet. Die Durchführung der umfangreichen und
dringend erforderlichen Kanalsanierungen sind mit einer moderaten
Gestaltung der Ab-wassergebühren zu verbinden. Die vom Gesetzgeber
geforderten Lärmschutzmaßnahmen der Bahn sind im Zuge des Ausbaus der
Bahnstrecke umzusetzen; die Maßnahmen sind mit der Gemeinde abzustimmen.
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Die FWG unterstützt gemeinsame Veranstaltungen der
Limburgerhofer Vereine zum weiteren Ausbau eines lebendigen
Ortsgeschehens. Vereine erfüllen durch die ehrenamtliche Tätigkeit
vieler Bürgerinnen und Bürger eine wichtige sozialpolitische Aufgabe.
Durch ihre Selbstorganisation und Selbstverpflichtung sind sie
Eckpfeiler unserer Kultur und unseres Zusammenlebens. Vereine fördern
die Integration unterschiedlichster Gruppierun-gen. Ohne ehrenamtliches
Engagement könnte unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Die
Unterstützung und Vernetzung der örtlichen Vereine in der Kinder- und
Jugendarbeit sowie bei den Senioren ist uns wichtig.
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Die FWG sieht einen Schwerpunkt ihrer
kommunalpolitischen Arbeit in der quantitativen und qualitativen
Verbesserung von Betreuungs-, Bildungs- und Schulangeboten.
Zukunftsfähig wird eine Gemeinde nur dann bleiben, wenn sie
die Ansiedlung junger Familien fördert und ein Umfeld schafft, wo sich
Familien mit Kindern zu Hause fühlen. Eine moderne und umfassende
Kinderbetreuung in den Kindergärten und Grundschulen ist für die FWG
ein wichtiger Standortfaktor. Dazu müssen die baulichen und räumlichen
Ausstattungen der Kindestagesstätten und des Hortes angepasst werden.
Ein Mitspracherecht von Eltern, Lehrern und Erziehern bei der Planung
und Gestaltung solcher Einrichtungen hält die FWG für
unverzichtbar. Die FWG setzt sich für die Ausweitung des
Angebotes an weiterführenden Schulen in Limburgerhof ein.
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Die Zahl älterer Menschen in unserer Gesellschaft wächst
stetig. Die FWG sieht hierin eine Chance, von dem reichhaltigen
Erfahrungsschatz der Senioren zum Nutzen aller zu profitieren. Den
Belangen dieser Bevölkerungsgruppe, die Erhebliches für die Entwicklung
unseres Wohlstandes geleistet hat, ist in besonderer Weise Rechnung zu
tragen. Die FWG wird sich für eine Vernetzung der Beratungs- und
Betreuungsangebote aller örtlichen Institutionen, die sich in
Limburgerhof mit Seniorenarbeit beschäftigen, einsetzen. Mit gezielten
Maßnahmen soll die Mobilität der älteren Menschen unterstützt werden,
damit sie möglichst lange aktiv am öffentlichen Leben teilhaben können.
Generationsübergreifende und nachbarschaftlich orientierte Wohnformen
sollen realisiert werden. Die Chancen und Risiken der demographischen
Entwicklung müssen berücksichtigt werden. Die FWG wird die
Umsetzung der Anregungen des Seniorenbeirates unterstützen.
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Die politischen Entscheidungen von heute betreffen in erster
Linie die Zukunft der jüngeren Generation – unserer Kinder und
Jugendlichen. Daher ist es nur natürlich, schon heute Kinder und
Jugendliche in die politische Willensbildung mit einzubeziehen. Die
Einrichtung von kommunalen Jugendgremien stellt hier eine beispielhafte
Partizipationsmöglichkeit dar.
Die FWG sieht als eine ihrer Aufgaben, das Interesse
der Jugendlichen an der Politik zu wecken bzw. zu fördern. Die Forderung
nach einer Wiederbelebung des Jugendgemeinderates ist hierbei ein
wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Die FWG setzt sich
intensiv dafür ein, dass nach der geplanten Renovierung des
Jugendzentrums eine Neustrukturierung in enger Zusammenarbeit mit den
Institutionen des Kreises durchgeführt wird.
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Beteiligen Sie
sich aktiv an der Gemeindearbeit und sprechen Sie mit uns. Wir freuen
uns über jede offen gesagte Meinung und selbstverständlich auch über
konstruktive Kritik. Als bürgernahe Gruppierung
haben wir immer ein offenes Ohr für Ihre
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| letzter Update am:
15.11.09
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