FWG Wahljournal 1999
- Freie Wählergruppe
Limburgerhof
- Leere Kassen,
viele Wünsche
- Kläranlage
Limburgerhof - Neuhofen
- Warum
FWG wählen?

Inhaltsverzeichnis
Mit den Stimmen der SPD- und CDU-Fraktionen wurde im Februar
1999 der von der Verwaltung vorgelegte Haushaltsentwurf für das
Jahr 1999 verabschiedet. Auch eine Kreditaufnahme in Höhe von 5
Millionen wurde beschlossen. In dieser Kreditaufnahme sind weder
die Finanzierung zum Erwerb des Schlößchens im Park mit rund 1
Million noch die Renovierung - angesetzt mit 2.2 Millionen
enthalten.
Der Kredit von 5 Millionen diente zur Ablösung des
sogenannten "Heberger-Grundstückes" im Gewerbegebiet
Nord. 1.9 Millionen davon sind bisher aufgelaufene
Finanzierungskosten, die aufgrund der ungünstigen
Vertragslage mit der DSK von der Gemeinde zu erstatten sind.
Der Erwerb des Schlößchens soll durch Erlöse aus Grundstücksveräußerungen
im Gewerbe-gebiet Nord und in Nord-Ost II finanziert werden,
welche mit rd. 2.5 Millionen veranschlagt sind. Wie
realistisch eine schnelle Vermarktung dieser Grundstücke ist,
steht in den Sternen.
Ohne intensive Diskussion und die genaue Kenntnis und Überprüfung
aller Fakten sahen wir keine Möglichkeit, dem vorliegenden
Zahlenwerk zuzustimmen. Es finden sich darin zu viele
Ungereimtheiten und wie wir meinen falsche
Weichenstellungen für die Zukunft unserer Gemeinde.
Die Nutzung des Schlößchens ist nach wie vor ungeklärt.
Jeder Bürger überlegt sich vor dem Erwerb einer
Immobilie, was er damit macht. Um es klar zu sagen, auch die FWG
ist für den Erwerb. Nutzung und Finanzierung müssen aber
vor (!) einem Kauf klar geregelt sein.
Nachhaltige Finanzpolitik heißt für die ,daß auch für die
nächste und übernächste Generation noch Gestaltungsspielräume
bleiben müssen!
Alle Prognosen sagen den Kommunen für die nächsten Jahre sinkende
Einnahmen voraus. Die Mehrbelastungen aus der Ökosteuer stehen
an; Mindereinnahmen werden sich bei der Neuregelung des 630 DM-Gesetzes
ergeben. Die vorhandene Infrastruktur bedarf einer
kontinuierlichen Unterhaltung. So werden wir also nicht um eine
konsequente Konsolidierung der Gemeindefinanzen herumkommen.
Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte:
Die Abwasserreinigung ist ein zentrales Thema im Umweltschutz.
Der Gesetzgeber verlangt eine weitergehende Reinigung, die vor
allem Phosphor- und Stickstoffverbindungen eliminieren soll. Dazu
ist die sogenannte dritte Reinigungsstufe erforderlich.
Zur Erfüllung dieser Forderung boten sich für Limburgerhof zwei
Alternativen:
- Ausbau unserer eigenen Anlage oder
- Anschluß an die BASF-Großkläranlage.
Als die 1994 in den Gemeinderat einzog, wurde dieses Thema
schon intensiv diskutiert. Verschiedene Ausbauvarianten wurden
erstellt und parallel dazu mit der BASF über den Anschluß
verhandelt. Mit dem geplanten Klärverbund und einer fairen
Kostenkalkulation wären alle betroffenen vorderpfälzischen
Kommunen ihre Ausbau- und Entsorgungsprobleme los gewesen. Wie
Sie aus der Presse erfahren haben, kam diese Lösung durch die
Absage von Speyer nicht zustande.
WO stehen wir heute?
- Ausbau der eigenen Anlage zur einstufigen
Belebungsanlage
WAS ist zu tun?
- Abwasserbehandlung:
Neubau Nachklärung, Gebläse- und Pumpstation, Trübwasserspeicher,
Trafo, Notstromstation, Steuerung und
Niederspannungsverteilung
- Regenwasserbehandlung: Neubau eines zweiten Regenübelauf-Beckens
+ Schaltanlagen
WAS kostet das?
Um-/Neubau
der Abwasserbehandlung
|
ca.10,7 Mio.
DM |
Um-/Neubau
der Regenwasserbehandlung
|
ca. 2,6 Mio. DM |
Personalsituation
- Zur Betreibung der neuen hochtechnisierten Anlage ist gut
ausgebildetes, geschultes Personal ein absolutes
Erfordernis. Nur eine perfekt funktionierende
Zusammenarbeit zwischen Werkleitung, Klärmeister und dem
Personal auf der Anlage, garantieren ein optimales
"Fahren" der Anlage. Nur so wird allen Bürgerinnen
und Bürgern gewährleistet, daß die Abwassergebühren
überschaubar und bezahlbar bleiben.
Terminplan
| . 1.Oktober 1999 |
Fertigstellung der
Genehmigungsplanung |
| 1. Juni 2000 |
Spätester Baubeginn |
| 1. August 2001 |
Inbetriebnahme der Kläranlage |
Inhaltsverzeichnis
Wir, von der FWG, können uns einen riesigen Luxus erlauben:
Wir dürfen denken und sagen, was wir wollen. Das scheint nur auf
den ersten Blick für jeden Menschen selbstverständlich zu sein:
für das Mitglied einer politischen Partei ist das nicht! Die großen
Vordenker sitzen in Bonn und bestimmen mehr oder weniger die
Denkweise ihrer "Untertarnen". Wir können mit gutem
Gewissen sagen, daß wir nur für die Bürgerinnen und Bürger,
von Limburgerhof, Politik machen.
Kommunalwahlen am 13. Juni 1999
Sichern Sie mit ihrer Stimme die Fortführung der erfolgreichen FWG-Politik.
Wählen Sie Liste 5
Inhaltsverzeichnis

|